Die Grundvoraussetzung für unser Zusammenleben mit unseren Hunden ist der Gehorsam.
Spricht man von Unterordnung, so meint man die Gehorsamkeit des Hundes.
Er gibt unseren Hunden innerhalb fest gelegter Grenzen Freiraum und Sicherheit im täglichen Leben, beim Spaziergang, im Urlaub, beim Tierarzt, im Umgang mit Menschen und Artgenossen.Deshalb ist Hundeerziehung sehr wichtig! Sie beginnt sobald der Welpe bei uns einzieht.Im WELPENKURS lernen die Hundebesitzer ihre Hunde zu verstehen und den Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben zu setzen. Sozialisierung, spielen mit Artgenossen, Bindung an den Hundeführer, Erziehung zum Familienmitglied und Hilfe bei Problemen.Im JUNGHUNDEKURS (Begleithundekurs/BH)Erlernen der Grundbegriffe in der Hundeerziehung über Futtermotivation. Ausbildung zum verkehrssicheren Hund, Motivations- und Konzentrationsübungen, Vorbereitung für die Begleithundeprüfung.Mit den BEGLEITHUNDEKURSEN BGH1 bis BGH3 geht es intensiv weiter in der Hundeausbildung:Es werden grundlegende Kenntnisse über richtiges und folgsames Hundeverhalten geübt. Ihr Hund lernt die konsequente Ausführung der verschiedenen Kommandos.
Wir erarbeiten unter anderem Übungen wie:  exakte Ausführung der Leinenführigkeit und Freifolge, Apportieren auf ebener Erde und über die A-Wand, Voraussenden, Ablegen unter Ablenkung, Clickertraining ….UNSERE HUNDE WERDEN ÜBER POSITIVE BELOHNUNG AUSGEBILDET.

Begleithunde-Ausbildung

Welpenschule

Bei uns gibt es keine klassische Welpenschule – und das ganz bewusst.
Statt separater Welpenstunden integrieren wir die jungen Hunde von Anfang an in unsere bestehenden Kurse. Denn genau dort erleben sie echte Sozialisierung: Sie begegnen souveränen, älteren Hunden, lernen verschiedenes Verhalten kennen und profitieren enorm vom natürlichen Miteinander. Diese gemischten Gruppen fördern Sicherheit, Orientierung und ein gesundes Sozialverhalten – weit mehr, als es eine reine Welpengruppe je könnte. Hunde, die ihre Umwelt spielerisch entdecken dürfen, sind bestens vorbereitet auf die alltäglichen Herausforderungen. Lernen gelingt nur in einem Umfeld, in dem der Welpe weder überfordert noch unterfordert wird. Zwischen der 4. und 16. Lebenswoche durchlaufen Welpen die sogenannte Prägungs-, Sozialisierungs- und Rangordnungsphase. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, mit ihnen artgerecht, spielerisch und lernunterstützend zu arbeiten. Durch das gemeinsame Training mit verschiedenen Hunden, Menschen und Umwelteinflüssen entsteht genau das richtige Maß an Reizen und Lernanreizen. In diesem Alter beginnt auch der Aufbau einer stabilen Bindung zum Menschen – dem Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander. Gemeinsames Spiel, klare Strukturen und Vertrauen schaffen Sicherheit und fördern die Entdeckerfreude. Wie bei uns Menschen lernt auch der Hund in verschiedenen „Fächern“:
In „Lesen und Schreiben“ lernt er die Hundesprache und die Körpersprache des Menschen zu verstehen.
In „Mathematik“ übt er das kleine 1x1 der Grundsignale wie HIER, SITZ und PLATZ.
In „Sachkunde“ entdeckt er verschiedene Untergründe, Geräusche und Situationen – vom wackelnden Brett bis zum glitzernden Durchgang.
Im „Turnen“ schult er Körpergefühl und Koordination, z. B. im Cavaletti-Training.
Und im „künstlerischen Bereich“ geht es darum, kreative Lösungen für neue Herausforderungen zu finden.
So wächst der Welpe spielerisch in die Welt hinein – mitten im echten Leben und nicht in einer künstlich geschützten Welpenblase. 

Agility

Was ist Agility?

"...Zwei- und Vierbeiner rennen einen Parcours, oft nicht den gleichen, treffen sich aber immer wieder im Ziel" (Alexandra Roth 2012).

Agility zählt heutzutage zu den bekanntesten und etabliertesten Hundesportarten.
Ursprünglich aus England stammend, erfreuen sich nun weltweit Hund-Menschenteams daran.
Agility ist ein Teamsport zwischen Vier-und Zweibeiner, bei dem vom Hund Hindernisse (z.B.Hürden, Slalom, Steg, Wand oder Tunnel) in einer festgelegten Zeit und Reihenfolge absolviert werden. Der Hundeführer hat dabei die Aufgabe, seinen Hund durch den Einsatz seiner Stimme und Körpersprache sicher durch den Parcours zu führen.
Agility ist nahezu für jedermann. Für Mischling, Rassehund, jung und alt, groß und klein - sowohl Hund als auch Hundeführer.
Vorkenntnisse im Agility werden nicht benötigt, da die Hindernisse vom Hund allerdings ohne Leine absolviert werden, ist ein Grundgehorsam (Hier, Bleib, Sitz etc.) für die gemeinsame Arbeit von Vorteil.
Einzige Voraussetzung ist ein gesunder, ausgewachsener Hund der Spaß am Agility hat.
Agility ist "...wie Pommes essen: Hast du einmal angefangen, kannst du nicht mehr aufhören!" (Alexandra Roth 2012).
Hat dich das Agility-Fieber gepackt, informiere dich nachfolgend über unser Kursangebot.

Fährte

Sind sie gerne in der freien Natur und suchen eine sinnvolle Beschäftigung mit ihrem Vierbeiner, dann haben sie die Möglichkeit bei uns, das Spurenlesen zu üben.
Die Fährtenarbeit wird hauptsächlich über die  Düfte der mechanischen Bodenverletzung definiert: Beschädigte Erdoberfläche, zertretene Pflanzen und Kleinstlebewesen Der Hund lernt mit der Nase am Boden Tritt für Tritt und auf exaktem Weg einer menschlichen Geruchsspur zu folgen. Sie besteht aus mehreren Richtungsänderungen wie: rechte, linke und spitze Winkel. In weiterer Folge werden Gegenstände auf der Spur abgelegt, die der Hund sitzend, stehend oder liegend verweist.
Geübte Hunde arbeiten die Fährte mit einer Länge von 300 bis 1800 Schritten 20 Minuten bis 3 Stunden nach dem Legen aus.Der Aufbau erfolgt in kleinen Schritten und beginnt mit einem FährtenquadratOb als Hobby oder Hundesportler alle Wege sind in der Fährte offen und liegen in der Entscheidung des Hundeführers. 

Hoopers

Hoopers ist eine Hundesportart, die dem klassischen Agility ähnelt, aber ohne Sprünge und mit besonders gelenkschonenden Hindernissen auskommt. Der Hund läuft dabei durch große, halbrunde Bögen („Hoops“), Tunnel und um Tonnen oder Zäune herum. Das Besondere: Der Hundeführer bleibt überwiegend auf einer festen Position und leitet den Hund aus der Distanz mit Körpersprache und Stimme durch den Parcours. Hoopers ist für Hunde aller Größen und Altersstufen geeignet – auch für ältere Hunde – und fördert neben der körperlichen Auslastung vor allem Konzentration, Bindung und Teamarbeit zwischen Mensch und Hund.

Stöbern

Es beginnt ganz unscheinbar: Ein leises „Such!“ – und schon taucht dein Hund in seine eigene Welt ein. Mit jeder Bewegung, jedem Atemzug verfolgt er Spuren, die wir Menschen gar nicht wahrnehmen können.
Beim Stöbern darf dein Hund genau das tun, was er am besten kann: seine Nase einsetzen, konzentriert arbeiten und selbstständig denken. In einem abgesteckten Gebiet sucht er nach kleinen, versteckten Gegenständen – voller Eifer, Ausdauer und Freude. Du stehst dabei am Rand, beobachtest, vertraust – und erlebst, wie aus Training echtes Teamwork wird. Stöbern ist gemeinsame Zeit, gegenseitiges Vertrauen und die faszinierende Erfahrung, wie gut dein Hund wirklich „riechen“ kann.

Obedience

Obedience ist eine Hundesportart, bei der es um Gehorsam, Präzision und Teamarbeit zwischen Hund und Mensch geht. Der Hund führt dabei verschiedene Übungen aus – z. B. Fußlaufen, Sitz, Platz, Abrufen, Apportieren oder Richtungsanweisungen – alles exakt, ruhig und freudig. Ziel ist, dass der Hund aufmerksam und kontrolliert auf kleinste Signale seines Menschen reagiert. Es sieht fast aus wie „Tanzen in Perfektion“ zwischen Mensch und Hund.